Di 1. September 2026
Die Ansprachen Gottes aber sind, wie wenn wir sie von einem sehr heiligmäßigen oder gelehrten und autorisierten Menschen hörten, von dem wir wissen, dass er uns nicht anlügen wird.
Die Ansprachen Gottes aber sind, wie wenn wir sie von einem sehr heiligmäßigen oder gelehrten und autorisierten Menschen hörten, von dem wir wissen, dass er uns nicht anlügen wird. Dieser Vergleich ist sogar noch unzulänglich, denn ohne dass wir bedenken, wer diese Worte zu uns sagt, führen sie manchmal doch eine solche Majestät mit sich, dass sie einen erzittern lassen, wenn es ein Tadel ist, und vor Liebe vergehen lassen, wenn es Liebesworte sind. Und dabei sind das Dinge, die vom Gedächtnis weit weg waren, und es kommen von jetzt auf nachher so gewaltige Aussagen zustande, dass es viel Zeit bräuchte, wenn man sie zusammenstellen müsste, und man kann dann meines Erachtens keinesfalls ignorieren, dass es nicht etwas von uns Zusammengereimtes ist.
Das Buch meines Lebens 25, 6
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