Do 5. März 2026
Ich habe von mir den Eindruck, dass ich mit den Armen viel mehr Mitleid habe als sonst.
Hinsichtlich der Armut hat mir Gott, glaube ich, eine große Wohltat erwiesen, da ich selbst das Notwendige nicht haben möchte, es sei denn als Almosen, und so ist es mein sehnlicher Wunsch, dort zu sein, wo man nichts anderes isst. […]
Ich habe von mir den Eindruck, dass ich mit den Armen viel mehr Mitleid habe als sonst. Sie tun mir sehr leid, und ich habe den Wunsch, ihnen Abhilfe zu bringen, so dass ich ihnen, wenn ich auf meinen Willen achtete, gäbe, was ich an meinem Leib trage. Sie verursachen mir keinen Ekel, auch nicht, wenn ich mit ihnen umgehe und sie an den Händen nehme. Ich sehe jetzt, dass das ein von Gott gemachtes Geschenk ist, denn wenn ich aus Liebe zu ihm auch Almosen gab, so hatte ich doch nicht natürlicherweise Mitleid mit ihnen. Darin verspüre ich eine deutlich wahrnehmbare Besserung.
Geistlicher Erfahrungsbericht 2, 4-6
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